Die Sanierung des Geraer Wasserschlosses Tinz rückt in greifbare Nähe. Bei einem Termin vor Ort am 3. Februar 2012 bekräftigte Thüringens Kulturminister Christoph Matschie (SPD) gegenüber Geras Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm, ihm sei viel daran gelegen, dass „es sichtbar losgeht, wir das Schloss aus seinem Dornröschenschlaf wecken“. Der Start für den ersten Bauabschnitt sei „eine Frage von Wochen“, sagte der Minister. Das 1745 erbaute Barockschloss soll künftig Seminar- und Konferenzräume, Büros sowie die Bibliothek der Staatlichen Studienakademie Thüringen beherbergen. Für dies war in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schloss zwischen 2002 und 2004 bereits ein Neubau für 10,2 Millionen Euro entstanden. Die Kosten für die Sanierung des Schlosses werden mit 5,84 Millionen Euro beziffert. Dafür sollen auch Fördermittel der Europäischen Union herangezogen werden. In einem ersten Bauabschnitt sollen – beginnend noch in diesem Jahr – mit rund einer Million Euro die Bausubstanz vor Feuchteschäden und weiterem Verfall sowie die Statik gesichert werden. Der Baustart noch in diesem Jahr vorausgesetzt, könne das Haus möglicherweise bis zum Start in Wintersemester 2014/15 saniert werden, betonte Matschie. Die Außenanlagen, in die rund 600.000 Euro fließen sollen, folgen dann 2015. Die Berufsakademie als erste Hochschule in Gera sei „sehr wichtig für die Bürger und für die Außenwirkung der Stadt“, betonte Oberbürgermeister Dr. Vornehm. „Die Einrichtung zieht mehr und mehr junge Menschen nach Gera, und erfreulicherweise steigt der Anteil derer, die aus anderen Bundesländern kommen.“ Er verwies auf die Bildungstradition von Schloss Tinz, in dem zwischen 1920 und 1933 eine der ersten deutschen Volkshochschulen ihr Domizil hatte.

Quelle: dtoday.de


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