Der Neubau des Forschungszentrums fügt einen weiteren Baustein zum Campus des aufstrebenden Universitätsstandortes Bayreuth hinzu. Als Erweiterung des Naturwissenschaftlichen Komplexes, übernimmt der Neubau die interdisziplinäre Forschung und bildet mit seinem einladenden, transparenten Eingangs- und Ausstellungsbereich das neue Hauptentree für die naturwissenschaftliche Fakultät am Campus. Durch die geschossübergreifende und offene Gestaltung der gemeinsamen Flächen wird eine Interaktionszone geschaffen. Diese fördert eine anregende und kommunikative Arbeitsatmosphäre und sichert den fachlichen Austausch als wesentliches Kriterium moderner Forschungsbauten. Die flexibel gestaltbaren und stützenarmen Laborflächen der 5 unterzubringenden Keylabs oder Cluster sind rationell und zeitgemäß als Großräumliche Strukturen angelegt. Das gewählte Tragwerk und Versorgungskonzept unterstützt dieses Prinzip und lassen zusammenhängende Flächen bis 400 m² entstehen. Die Gliederung der Flächen erfolgt konsequent mit einer mittigen Laborzone, ergänzt durch einer Geräte- und Infrastrukturzone zum allgemeinen Flur hin. Für die theoretische Arbeit sind an der Fassade durchgehend Arbeitsplätze in Denkzellen angeordnet.
Ort
Bayreuth
Planungsbeginn
2009
Fertigstellung
2013
Auftraggeber
Freistaat Bayern
Baukosten
12.000.000 EUR

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